Am frühen Sonntagmorgen vor einer Woche (22. April) ging es vom Mätteli-Platz in Zweisimmen los: Zwölf Leute aus der reformierten Kirchgemeinde Zweisimmen und Umgebung machten sich auf den Weg nach Köln, der Heimat von Pfarrer Faßbender.

In einem ruhigen und dennoch ganz nah an der Innenstadt gelegenen Hotel war unsere Gruppe untergebracht. Hier erhielten wir auch unser Frühstück, zu dem Pfarrer Faßbender an jedem Morgen eine Anekdote, ein kleines Gedicht oder einen Liedtext aus der reichen Kölner Kulturgeschichte vortrug. So auf das Programm des Tages eingestimmt, machten wir uns teils zu Fuss, teils mit dem Bus auf unsere Spaziergänge und Ausflüge, um Köln und seine reizvolle Umgebung zu erkunden. Nachdem wir bei einer Rundfahrt einen Überblick über die Stadt gewonnen hatten, zeigte uns ein kundiger Stadtführer die wiederaufgebaute Altstadt und vor allem den Dom.

Staunend bewunderten wir die Schätze aus der mehr als 840 Jahre alten Geschichte dieses imposanten Bauwerks. Den früheren Kölner Erzbischöfen, deren Kunstschätze wir in der Dom-Schatzkammer prächtig in Szene gesetzt gesehen hatten, begegneten wir wieder in ihren Jagdschlössern Augustusburg und Falkenburg und in der Residenzstadt Bonn. Allein das Treppenhaus im Schloß Augustusburg ist nicht nur einen Abstecher, sondern eigens eine ganze Reise nach Brühl wert! Auch die beiden romanischen Kirchen St. Ursula und Gross St. Martin haben uns tief beeindruckt: die erste mit ihrem, für uns Reformierte kaum nachvollziehbaren Reliquienwesen aus dem späten Mittelalter, die andere mit ihrer fast schon reformierten Strenge und Schlichtheit. Bei einer entspannten Bootsfahrt auf dem Rhein sahen wir auch die moderne Seite des Stadtpanoramas, die berühmten Kranhäuser und viele andere, neuerrichtete Gebäude, die der Stadt einen geradezu weltmännisches Flair geben. Und auch die leiblichen Genüsse, die die Stadt am Rhein zu bieten hat, haben wir eingehend erkundet: seien es die verschiedenen Arten des Kölschbiers aus alt eingesessenen Brauhäusern oder die leckeren Speisen wie Sauerbraten, „Himmel un Ääd“, der sagenhafte „Halve Hahn“ oder Pfarrer Faßbenders Leib- und Magenspeise „Reevkoche“. Im Kellertheater Metropol schauten am Abend einige von uns in der Kölner Kulturszene vorbei. Und in den Ausgrabungen tief unter dem heutigen Niveau der Kölner Strassen stiessen wir bis in die römischen Wurzeln der Stadt vor. Am letzten Tag schlenderten wir über die dichtbevölkerten Einkaufsstrassen Schildergasse und Hohestrasse. Die Abende jeweils beschlossen wir in einem typischen Brauhaus auf der „Schäl Sick“, dem rechtsrheinischen Stadtteil Deutz, wo wir die Eindrücke des Tages gut Revue passieren lassen konnten.

Ein besonderer Dank geht an Roland Buchs, der uns mit geradezu schlafwandlerischer Sicherheit nach Köln und wieder zurück, vor allem aber durch das Gewirr der Strassen und Gassen der Rheinmetropole gefahren hat.

 

Nachtreffen der Köln-Fahrer

In fröhlicher Runde hat im Pfarrhaus in Zweisimmen am Samstag, dem 9. Juni, das Nachtreffen der Köln-Fahrer stattgefunden. Therese und Günter hatten eingeladen – und alle, alle kamen. Bei zünftigem Kölsch und entsprechenden Speisen wie Reevkoche, Halven Hahn und Mettbrötchen wurden heftigst die Erinnerungen an schöne Tage im April ausgetauscht. Manche hatten die Photoalben mitgebracht. Die Bilder riefen manche beeindruckende Besichtigung in Erinnerung, die kundigen StadtführerInnen – und natürlich auch manch lustige Szene, die wir bei unserer Tour erleben durften.

Am Ende tauchte dann die zögernde Frage auf, was wir denn im nächsten Jahr machen werden. Nun, Pfarrer Faßbender war vorbereitet: wenn alles gut geht, dann soll die Gemeindefahrt der reformierten Kirchgemeinde Zweisimmen im Mai 2019 ins Tessin gehen.

Natürlich wird rechtzeitig darüber informiert und eingeladen. Und eine kleine Vorbereitung wird es an ein paar Abenden nach dem Jahreswechsel auch geben; schließlich gehört das nach Brauch und Herkommen mit dazu.

 

Impressionen

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Sekretariat

Reformierte Kirchgemeinde Zweisimmen
Susanne Oswald
Kirchgasse 6
3770 Zweisimmen

Wichtige Telefonnummern und E-Mail Adressen

Pfarrer | Günter Fassbender | Tel. 033 722 12 69 und 079 933 16 36 | E-Mail
Pfarrerin | Linda Grüter | Tel. 033 722 72 00 | E-Mail
Präsidentin des Kirchgemeinderates | Helen Eymann | Tel. 079 748 28 37 | E-Mail
Sigristin | Magdalena Blatter | Tel. 079 782 11 71 | E-Mail
Sekretariat | Tel. 033 722 28 98 | E-Mail | (Dienstag 13.30–17.30 Uhr und Donnerstag 13.30–17.30 Uhr)
Leitung KUW 2.– 6. Klassen | Gertrud Gobeli | Tel. 033 773 66 93 | E-Mail
Familien- und Paarberatung | Beat Siegfried | Tel. 033 221 45 75 | E-Mail